Im Zeitalter von Migration und Globalisierung sind wir als Multiplikator:innen, Sozialpädagog:innen, Sachbearbeiter:innen oder Lehrkraft (heraus-)gefordert, uns tagtäglich mit Klient:innen aus anderen Herkunftskulturen auseinanderzusetzen. Auch wir selbst können im Zuge dieses Veränderungsprozesses und der damit verbundenen Mobilität herausgefordert werden, in anderen Herkunftskulturen zu leben bzw. zu arbeiten. Hier wird deutlich, dass die interkulturelle Kompetenz nicht nur als die Befähigung zu begreifen ist, mit den Fremden umzugehen, sondern auch als die Fähigkeit, sich selbst als Fremde:n zu begreifen bzw. einen inneren Standort zu finden. Das beinhaltet unter anderem, transkulturell zu denken und interkulturell zu handeln.
In diesem Workshop werden Sie praktische Tools und Tipps erhalten, um schwierige Situationen, denen wir beruflich teilweise täglich ausgesetzt sind, besser zu bewältigen. In diesem Workshop geht es darum, ein Bewusstsein über eigene „Normalitäten“ und die der anderen zu entwickeln. Es geht darum, kompetenter mit dem eigenen Nichtwissen und dem des Gegenübers umgehen zu können. Das Ziel ist, die kulturellen Überschneidungssituationen und deren Mechanismen zu erkennen und erfolgreich zu bewältigen, um effektiver und stressfreier zu kommunizieren. Damit soll ein Kommunikationsraum entstehen, in dem alle Beteiligten, vor allem wir selbst, sich gesehen fühlen und bereit sind, gemeinsam zur Sache beizutragen.
Zielgruppe: Mitarbeiter:innen von Ausländeramt bzw. Kommunen, Multiplikator:innen, Sozialpädagog:innen, Lehrkräfte o.Ä.
Während des Seminars stehen Ihnen Getränke und ein kleiner Pausensnack kostenlos zur Verfügung.

Hierbei handelt es sich um die geplanten Kurszeiten und -orte. Zeitliche oder räumliche Verlegungen können vorkommen.
| Tag | Datum | Zeit | Raum | Straße | Ort |
|---|---|---|---|---|---|
| Montag | 15.06.2026 | 09:30 - 17:00 Uhr | Kettenheim, Seminarhaus ZAHRA |